Handwerkliche Molkereien
Käse ist nicht das Einzige in Ihrer Molkerei. Joghurt, Butter, Sahne, Speiseeis — dieselbe Milch, dieselben Standards, dieselbe Software.
Die meisten handwerklichen Molkereien in Irland und Großbritannien produzieren mehr als ein Produkt. Die Milch desselben Morgens wird dienstags zum Joghurt, mittwochs zur Butter, donnerstags in den Käsekessel und samstags für Sahnelieferungen verwendet. Generische ERP-Systeme zwingen Sie dazu, sich auf eine Produktionsform festzulegen. Keystone behandelt jedes Milchprodukt als eigene Charge mit eigener Rezeptur, eigenen Prozessschritten, Reife- oder Haltbarkeitsregeln sowie Versanddokumentation — alles in einer einzigen, durchgängigen Kette.
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Proof points
In one glance.
- Mehrproduktbetrieb: Käse, Joghurt, Butter, Sahne, Speiseeis, fermentierte Milchprodukte
- Rezeptur und Prozess pro Produkt, mit Haltbarkeits- oder Reiferegeln pro Charge
- Gemeinsamer Rohmilch-Pool mit vollständiger Herkunftsnachverfolgung zu jedem daraus hervorgehenden Produkt
- Kundenspezifischer Versand und händlerkonforme Dokumentation
Warum „Molkerei“ mehr braucht als „Käse“
Ein Milchpool. Viele Produkte. Eine Auditkette.
Eine Lieferung am Dienstag weiß nicht, ob sie für Käse, Joghurt oder Butter bestimmt ist. Die Entscheidung fällt an diesem Tag in der Molkerei anhand von Nachfrage, Haltbarkeit und Kapazität. Die Auditkette muss dennoch nachvollziehen können, welche Lieferung welches Produkt speiste, welche Charge bei welchem Kunden landete und welche Qualitätskontrollen an jedem Schritt angewendet wurden. Keystone behandelt Rohmilch als gemeinschaftliche Ressource und jedes Produkt als Charge — so kann Ihr Team täglich die Produktionsmischung bestimmen, ohne die Herkunftskette zu verlieren.
Produktspezifische Sonderfälle
Jedes Produkt hat eigene Regeln.
- Käse — Rezept, Herstellungstag, Reifezeitfenster, Laibe mit variablem Gewicht, kundenindividuelle SKU‑Zuordnung.
- Joghurt — Kurze Haltbarkeit, Fermentationsdauer pro Charge, Allergenkontrolle, händlerkonforme MHD‑Formatierung.
- Butter — Chargen beim Rahmverarbeiten, Salzgehalt, Gewicht pro Block, händlerspezifische Kistenkonfigurationen.
- Rahm — Tagespackung mit kurzer Verbrauchsfrist, tourenbasierter Versand, Händler‑EAN pro Packung.
- Speiseeis — Zubereitung der Mischung, Einfrierchargen, Geschmacksvarianten, Dokumentation für die Kühlkette beim Versand.
Wo das verortet ist
Operative Ebene neben Ihrer Buchhaltungssoftware.
Sage, AccountsIQ, Xero oder QuickBooks regeln weiterhin die Finanzen. Keystone übernimmt die operative Seite: Aufträge, Chargen, Qualitätskontrolle (QC), Versand, COAs, Etiketten und Rückverfolgbarkeit — für alle Produktlinien, die Ihre Molkerei produziert.
FAQs
Frequently asked.
Können wir Rohmilch für Käse‑ und Joghurtchargen gemeinsam nutzen?
Ja — Rohmilch ist ein gemeinsamer Ressourcenpool. Die tägliche Zuteilung auf die Produkte wird im Planer erfasst, mit vollständiger Nachverfolgbarkeit bis zu jeder nachgelagerten Charge.
Verschiedene Produkte haben unterschiedliche Haltbarkeitsregeln — wie wird das gehandhabt?
Ja — jedes Produkt hat seine eigene Haltbarkeits- oder Reiferegel, die beim Anlegen einer Charge automatisch angewendet wird.
Können wir biologisch und konventionell im selben Mandanten betreiben?
Ja — Bio/Konventionell ist ein Kennzeichen bei der Anlieferung und bei der Charge. Der Audit-Trail hält sie durchgängig getrennt.
Wie sieht es mit Versanddokumenten für die Kühlkette aus?
Kundenspezifische Vorlagen für die Kühlkette enthalten Temperaturanforderungen und CMR-ähnliche Bescheinigungen.
Funktioniert das für Ziegen- oder Schafmilchkäsereien?
Ja — Milchart ist ein Attribut der Anlieferung. Mehrere Milcharten werden über dieselbe Produktionskette abgewickelt.